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PRESSEMITTEILUNGEN

Fahrplanwechsel im Thüringer Nahverkehr: Sparkurs des Landes bedingt Verschlechterungen

Fahrplanwechsel im Thüringer Nahverkehr: Sparkurs des Landes bedingt Verschlechterungen

Fahrgastverband Pro Bahn sieht erfolgreiche Entwicklung der letzten Jahre in Gefahr

Der Fahrplanwechsel am Wochenende bringt für Thüringer Fahrgäste einige Verbesserungen, jedoch auch viele Verschlechterungen. So müssen bedingt durch Kürzungen der Landesmittel auf vielen Linien Einzelzüge oder Verdichterleistungen entfallen. Der Rückzug des Fernverkehrs und der weitere Ausfall der Neigetechnik bedingen Anpassungen im Fahrplan, die Auflassung von Haltepunkten und die Aufgabe von Anschlüssen.

Die wesentlichen Änderungen im Überlick

Verschlechterungen:
- Entfall von je einem Verdichterzug auf den Strecken Gera – Saalfeld, Weida – Saalfeld, Saalfeld – Lobenstein, Gotha – Bad Langensalza bzw. Langensalza – Gotha, Hildburghausen – Themar und Sonneberg – Eisfeld
- Entfall von 8 Verdichterzügen auf der Strecke Weimar – Kranichfeld
- Entfall von 6 Verdichterzügen auf der Strecke Bad Salzungen - Eisenach
- Entfall von Zügen im Abschnitt Crawinkel – Gräfenroda (kein durchgehender 2h-Takt mehr)
- Entfall von Frühzügen auf den Strecken Meiningen – Erfurt, Nordhausen – Eichenberg bzw. Leinefelde – Eichenberg, Sondershausen – Nordhausen, Fröttstädt und Waltershausen und Ilmenau – Arnstadt
- Entfall Spätzug Zella-Mehlis – Schmalkalden – Wernshausen
- Wegfall der Wochenend-Regionalexpresse Gera – Gößnitz (-Glauchau)
- Reduzierung des Taktes auf der Regionalexpress-Verbindung Leipzig – Gera – Saalfeld im Abschnitt Gera – Saalfeld (2h-Takt statt bisher 1h-Stundentakt)
- Aufgabe der Anschlüsse der RE Erfurt – Saalfeld und Gera – Saalfeld zum und vom RE Saalfeld – Lichtenfels
- Aufgabe der Bedienung der Stationen Marktgölitz, Gera-Gessental und Großstöbnitz

Verbesserungen:
- Stündliche schnelle Verbindung Erfurt – Nordhausen (bisherige RB verkehren als RE und sind etwa 10 Minuten schneller, damit auch stündlicher Anschluss aus/in Richtung Sangerhausen/Halle)
- Hauptverkehrszeit-Verdichterzüge Erfurt – Leinefelde, damit stündliches Angebot Erfurt – Bad Langensalza
- Neuer Wochenend-Spätzug Weimar - Apolda
- Kürzere Anschlüsse Kranichfeld – Jena/Gera in Weimar
- Halt Unterloquitz wird wieder ganztägig bedient

Auf den Neigetechniklinien wird es voraussichtlich bis Jahresmitte 2011 weiterhin Verspätungen geben, da die Neigetechnik nicht wie eigentlich geplant bereits zum Fahrplanwechsel wieder in Betrieb genommen werden kann.

Zur Entwicklung im Nahverkehr in Thüringen erklärt Bernd Schlosser, Vorsitzender des Landesverbandes Thüringen von Pro Bahn: „Wir sehen die Entwicklung im Nahverkehr mit Sorge. Das Land hat sich aus der Finanzierung des Nahverkehrs mit eigenen Mitteln inzwischen vollständig zurückgezogen. Die vom Bund zur Verfügung gestellten Regionalisierungsmittel werden mit zunehmender Tendenz für sachfremde Aufgaben wie z.B. die Finanzierung des Busverkehrs missbraucht. Dies bedingt jedoch mittlerweile nicht nur Kürzungen im SPNV-Angebot, sondern schwächt auch die Position des Landes bei der anstehenden Revision der Regionalisierungsmittel. Dem Bund zu signalisieren, das Thüringen genug Geld bekommt, um es für andere Aufgaben abzuzweigen, und gleichzeitig Züge zu streichen und Haltepunkte aufzulassen sendet jedoch in alle Richtungen die falschen Signale. Wenn sich diese Entwicklung fortsetzt, werden wir in den kommenden Jahren das erreichte Niveau im Thüringer Nahverkehr nicht halten können, von Verbesserungen ganz zu schweigen.“

Rückfragen bitte an Bernd Schlosser (Vorsitzender), Tel.: 036963-20040, E-Mail: b.schlosser@thueringen.pro-bahn.de
oder Olaf Behr (stv. Vorsitzender), Tel.: 03641-446836, E-Mail: o.behr@thueringen.pro-bahn.de
v.i.S.d.P.: Olaf Behr

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