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PRESSEMITTEILUNGEN

Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt Elektrifizierung der Strecke Gotha - Leinefelde

Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt Elektrifizierung der Strecke Gotha - Leinefelde

Ausbau muss Auftakt für ein landesweites Elektrifizierungsprogramm sein

Zu den heute durch das Bundesverkehrsministerium (BMVI) vorgestellten Schienenprojekten, die vom so genannten Potentiellen Bedarf in den Vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufrücken, erklärt der Fahrgastverband PRO BAHN Thüringen:

"Die Elektrifizierung der Strecke Gotha - Leinefelde ist ein wichtiger Lückenschluss im elektrifizierten Streckennetz Thüringens. Zusammen mit der Elektrifizierung der Mitte-Deutschland-Verbindung können in Zukunft die Züge der Regionalexpresslinie 1 (RE 1) vom südniedersächsischen Göttingen bis Südwestsachsen durchgehend elektrisch gefahren werden. Die bisher drohende Aufteilung des RE 1 in zwei Linienäste ist damit nicht mehr nötig, womit den Fahrgästen der wichtigsten Thüringer Regionalexpresslinie ein Zwangsumstieg in Erfurt erspart bleiben kann."

Gleichzeitig erinnert der Fahrgastverband an das von der Bundesregierung zusätzlich zum Bundesverkehrswegeplan geplante Elektrifizierungsprogramm für das Eisenbahnnetz und appelliert an die Landsregierung, die sich bietenden Chancen für Thüringen zu nutzen:

"Die nun in greifbare Nähe gerückte Elektrifizierung der Strecke zwischen Gotha und Leinefelde muss der Auftakt für ein langfristig angelegtes Elektrifizierungsprogramm in Thüringen sein, denn es ist überaus sinnvoll, weitere Eisenbahnstrecken zu elektrifizieren. Die Betriebskosten elektrischer Züge sind geringer als die von Dieselzügen, womit sich das Land insgesamt mehr Nahverkehrszüge leisten kann. Gleichzeitig sinkt der Schadstoffausstoss und die Züge werden schneller und leiser - alles Vorteile, die den Thüringer Bürgern zugute kommen.

Die Thüringer Landesregierung muss die Gelegenheit beim Schopfe packen und ein Zielnetz erarbeiten, das definiert, auf welchen Strecken sich eine klassische Elektrifizierung mit Fahrdraht lohnt und welche Strecken wirtschaftlicher mit einer neuen Generation von Akkutriebwagen zu betreiben und auf diese Weise zu elektrifizieren sind. Nur mit einem solchen Zielnetz und - vor allem - fertig geplanten Projekten, für die Baurecht vorliegt, kann am Ende Fördergeld des Bundes in Anspruch genommen werden. Ein Blick über die Landesgrenzen zeigt, wie derartige Infrastrukturprojekte planerisch vorbereitet werden können. Nicht nur Länder wie Baden-Württemberg und Bayern, sondern auch Sachsen praktiziert seit einiger Zeit die Vorfinanzierung früher Planungsstufen über seinen Landeshaushalt. Die Planungen für, zum Beispiel, die Elektrifizierung der Strecken Chemnitz - Leipzig und Dresden - Görlitz ist bereits fortgeschritten, während bei der Mitte-Deutschland-Verbindung gerade die Grundlagen ermittelt werden und gegenwärtig von einer Fertigstellung nicht vor 2028 ausgegangen wird.

Verkehrsministerin Keller muss deshalb jetzt aktiv werden und einen eigenen Haushaltsposten für die Vorplanung von Streckenelektrifizierungen durchsetzen, damit Thüringen nicht weiter hinter anderen Ländern herhinkt. Es ist ein beunruhigendes Zeichen, wenn wir in Thüringen noch über den Sinn von Streckenelektrifizierungen philosophieren, über lange Planungszeiträume lamentieren und mit Verweis auf die Zuständigkeit des Bundes darauf warten, dass dieser über die Deutsche Bahn die Planungen für Elektrifizierungsvorhaben anschiebt, während Verkehrspolitiker in Süddeutschland bereits die Vorplanung für ein ganzes Bündel von Vorhaben in die Wege leiten. Thüringen muss im eigenen Interesse jetzt handeln. Wer am schnellsten Baurecht schafft, kann zuerst Geld vom Bund verbauen und mit der Elektrifizierung loslegen - hier gilt das Windhundprinzip!"

Über den Fahrgastverband PRO BAHN
Der Fahrgastverband PRO BAHN ist ein Verbraucherverband, der bundesweit die Fahrgäste aller öffentlichen Verkehrsmittel vertritt. Er ist Gründungsmitglied der Allianz pro Schiene und des Europäischen Fahrgastverbandes sowie Mitglied der Verbraucherzentrale Bundesverband. 2017 wurde der Fahrgastverband PRO BAHN mit dem Bundespreis Verbraucherschutz ausgezeichnet. Der Fahrgastverband PRO BAHN arbeitet ehrenamtlich im Interesse der Fahrgäste. Die Mitglieder "erfahren" tagtäglichen öffentlichen Verkehr (ÖV) auf Schiene und Straße. Aus diesen Erfahrungen heraus lobt und kritisiert der Verband Akteure und Unternehmen des öffentlichen Verkehrs, erstellt Konzepte, ist in offiziellen Landes-, Bundes- und Europa-Gremien aktiv, sensibilisiert und berät Politiker in Angelegenheiten des öffentlichen Verkehrs, beeinflusst die öffentliche Diskussion durch sachliche Aufklärung über Hintergründe, hält Vorträge und Seminare sowie Fahrgastsprechstunden und Automatenschulungen u.v.a.m. Detaillierte Informationen finden Sie unter www.pro-bahn.de.

Rückfragen bitte an Olaf Behr, Vorsitzender, Tel.: 0172-7986520, o.behr@thueringen.pro-bahn.de
oder Henning Eggers, stellvertretender Vorsitzender, h.eggers@thueringen.pro-bahn.de
v.i.S.d.P.: Olaf Behr

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